DAX erzielt mehr als einen Achtungserfolg
06.09.2022
EZB vor einer ihrer schwersten Entscheidungen
Europa verfällt nach dem zumindest mal vorläufigen Aus von Nord Stream 1 in eine Inflationsdepression und steht vor dem möglichen Kollaps seiner Währung. Und in den USA erleben die Staatsanleihen den nächsten Ausverkauf, im Gegenzug steigen die Renditen und setzen vor allem die Technologieaktien unter Druck. Dass sich in dieser Gemengelage der Deutsche Aktienindex behaupten und kurzzeitig sogar über die Marke von 12.900 klettern kann, ist mehr als ein Achtungserfolg.
Dies in Kombination mit der Preisentwicklung am europäischen Gasmarkt in den vergangenen 48 Stunden könnte zumindest für den Moment bedeuten, dass der Trumpf Putins mit der Schließung von Nord Stream 1 in seinem Energiekrieg gegen den Westen erst einmal wirkungslos geblieben ist, da die Gaspreise sogar wieder unter ihren Ständen von Freitag notieren. Langfristig allerdings dürfte das Thema wohl nicht nur der Wirtschaft und der Börse weiter ziemliches Kopfzerbrechen bereiten.
Zwar halten sich die Notenbanken aktuell bedeckt und wollen sich dem Kampf gegen die Inflation stellen, während gleichzeitig die Regierungen Milliarden Euro an fiskalischen Stimulierungsmaßnahmen bereitstellen, um die Belastungen für Wirtschaft und Verbraucher aus den steigenden Energiepreisen abzufedern. Für die Europäische Zentralbank wird das Problem damit allerdings nicht kleiner. Die steigenden Energiekosten machen es für die Notenbanker noch schwieriger, mit dem Inflationsdruck und dem Risiko einer Rezession umzugehen. Während eine Zinserhöhung um 75 Basispunkte am Donnerstag bereits eingepreist scheint, ist im derzeitigen Inflationsumfeld selbst ein ganzer Prozentpunkt nicht mehr ausgeschlossen. Diese Erhöhung wäre zumindest eine Wohltat für Sparer und könnte helfen, die aktuell extrem negativen Realzinsen aufzufangen.
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